Die Meldung

 

Erst nach zwei Stunden steht fest, was wirklich passiert ist

Image: AI
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Kurz nach halb zwölf schickt die Leitstelle endlich den erlösenden Funkspruch: „Durchsuchung abgeschlossen – keine verdächtige Person festgestellt.“ Minuten später rollen die ersten Mannschaftswagen ab, die rot-weißen Bänder verschwinden, und der Schulalltag darf langsam weitergehen.

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Jetzt wird auch öffentlich, worüber zuvor Stillschweigen herrschte: Es handelt sich um die Grund- und Mittelschule an der Flurstraße in Fürth, nur einen Steinwurf von der Kirche St. Christophorus entfernt. Wer die anonyme Meldung absetzte, prüft nun das Kommissariat für Staatsschutz – Verdacht: Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. Für die Schulgemeinschaft zählt vor allem eins: Alle Kinder, Lehrkräfte und Mitarbeitenden blieben unverletzt – und der Schrecken endet als leere Drohung.